Bärlauch Walnuss Pesto

Sobald die ersten wärmeren Tage kommen, hier meist Ende März, sprießt auch er wieder aus den schattigen und Waldböden. Als Verwandter von der Zwiebel und dem Knoblauch nennt man ihn gern auch Wilden Knoblauch oder Waldknoblauch.

Er schmeckt nicht nur herrlich aromatisch, sondern ist auch noch gut für unseren Körper. Zahlreiche Schwefelverbindungen fördern unsere Verdauung und wirken sich positiv auf den Blutdruck aus, indem sie ihn senken.

Ein echtes Kraftpaket also – nun zu meinem Rezept für das Bärlauch Pesto

  • 160g Bärlauch
  • für Knoblauch-Lover 1 Knoblauchzehe
  • etwas Meersalz
  • Grana Padano (Parmesan)
  • 1 Bio Zitrone (Abrieb und Saft)
  • 1 Handvoll Walnüsse (Klassisch Pinienkerne, ich mag das nussige Aroma aber lieber)
  • ca 250g Kaltgepresstes Oliven Öl

Klassisch wird ein Pesto im Mörser zubereitet, indem zuerst die Kräuter zermahlen und anschließend die restlichen Zutaten eingearbeitet werden. Ich bereite meine Pestos im Mixer zu. Ein Cutter, sogar ein Thermomix, funktionieren auch hervorragend, ganz besonders wenn man größere Mengen vorbereiten möchte

Nun kann man entweder alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und stark mixen. Allerdings gibt’s eine Sache, die man berücksichtigen sollte: Olivenöl wird bitter, wenn man es zu lange mixt. Durch die Rotation der Messer und der Reibung, entsteht Wärme und das setzt die Bitterstoffe frei

Meine Empfehlung daher:

  • den Parmesan fein reiben
  • dann die restlichen Zutaten – bis auf das Öl in den Mixer geben und fein mixen (stärkste Stufe, ca 10 Sekunden)
  • anschließend das Öl dazu und für ca 5 Sekunden mixen

Je nachdem, wie fein oder grob du dein Pesto haben möchtest, mixen.
Übrigens, das Pesto lässt sich super lagern.
Füll es in Gläser und dreh sie nach dem Verschließen mit dem Deckel nach unten.
24h stehen lassen und dann kühl und dunkel – sonst geht die Farbe verloren – lagern.

Viel Spaß beim Ausprobieren, ich freue mich auf Deine Fotos!

Alles Liebe und gutes Gelingen,
Viktoria

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